Vielleicht hast du dich auch schon gefragt: Was kostet es eigentlich, eine WordPress Website zu betreiben? WordPress selbst ist kostenlose Open-Source-Software, aber ein paar laufende Kosten fallen trotzdem an. Welche das sind, schauen wir uns hier an. Es geht nicht um große Summen. Aber du solltest wissen, worauf du dich einlässt, damit du dein Budget planen kannst.
Kurze Vorbemerkung: Preise ändern sich, die folgenden Zahlen sind Richtwerte. Ich nenne dir durchgehend Nettopreise, also ohne Mehrwertsteuer, denn so weisen die meisten Anbieter ihre Preise aus. Falls du die Umsatzsteuer nicht als Vorsteuer geltend machen kannst (zum Beispiel als Kleinunternehmerin), rechne gedanklich 19% drauf.
Hosting, Domain und Mailpostfach
Ohne Hosting und Domain geht nichts, sie sind das Fundament deiner Website. Das Hosting ist dein digitaler Platz im Internet, auf dem alle Dateien deiner Website liegen. Für eine schnelle, stabile Seite lohnt sich ein guter Anbieter. Ich empfehle Alfahosting, konkret das Paket Multi XL v3. Es bringt genug Ressourcen mit (Elementor empfiehlt ein memory_limit von 512 MB, damit es keine Ladeprobleme gibt), und WordPress installierst du per 1-Klick. Gutes Hosting gibt es je nach Anbieter ab etwa 10 Euro im Monat.
Die Domain ist deine Webadresse, also der Name, den Menschen in den Browser tippen. Sie ist oft im Hosting-Paket enthalten, sonst kostet sie etwa 1 bis 2 Euro im Monat. Ein eigenes Mailpostfach wie info@deinbusiness.de ist meist ebenfalls inklusive.
Ein Pagebuilder zum Gestalten, zum Beispiel Elementor
Damit du deine Website ohne Programmierkenntnisse gestalten kannst, empfehle ich einen Pagebuilder, und zwar Elementor. In der Grundversion ist er kostenlos, ich rate aber zur Pro-Variante, damit du z.B. auch eigene Kopf- und Fußzeilen, Formulare und Blog-Elemente anlegen kannst. Die Einsteiger-Lizenz kostet etwa 84 Euro im Jahr, umgerechnet rund 7 Euro im Monat.
Wenn du nicht bei null mit einem leeren Elementor starten willst, gibt dir mein LunaCode Theme ein fertiges, strategisch aufgebautes Design, das du nur noch mit deinen Inhalten füllst. Das ist eine einmalige Investition statt laufender Kosten.
Ein Cookie-Plugin wie Borlabs (optional)
Sobald du Tracking-Cookies wie den Meta-Pixel oder externe Inhalte wie YouTube-Videos einbindest, dürfen die laut DSGVO erst nach Zustimmung deiner Besucherinnen und Besucher laden. Dabei hilft ein Plugin wie Borlabs Cookie, das 49 Euro im Jahr kostet.
Rechtstexte mit eRecht24
Oft unterschätzt, aber Pflicht: Impressum und Datenschutzerklärung. Ohne sie riskierst du teure rechtliche Probleme. Für einfache Seiten reicht die kostenlose Version von eRecht24. Sobald du externe Tools wie Brevo, Calendly oder Zoom einbindest, lohnt sich die Premium-Version für rund 15 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung.
Ein Newsletter-Tool wie Brevo (optional, aber strategisch wichtig)
Wenn deine Website Besucherinnen und Besucher in Kundinnen und Kunden verwandeln soll, brauchst du früher oder später einen Newsletter. Für den Einstieg empfehle ich Brevo: Dort startest du kostenlos, und erst wenn deine Liste wächst und du mehr Funktionen brauchst, wird das Standard-Paket für rund 15 Euro im Monat fällig. Für den Anfang steht bei diesem Posten also eine 0.
Die Gesamtkosten auf einen Blick
Zusammengefasst (alles Nettopreise):
- Hosting, Domain und Mail: etwa 10 bis 15 Euro im Monat
- Elementor Pro: rund 5 Euro im Monat
- Cookie-Plugin (optional): rund 4 Euro im Monat
- Rechtstexte: kostenlos oder rund 15 Euro im Monat
- Newsletter-Tool: für den Start kostenlos
Unterm Strich landest du grob bei 20 bis 40 Euro netto im Monat, je nachdem, welche der optionalen Tools du wirklich brauchst. Das Ziel ist natürlich, dass deine Website ein Vielfaches davon wieder einbringt. Und genau dafür ist eine strategisch aufgebaute Website gemacht.
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