Brauche ich noch eine Website, wenn es KI gibt?

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„In 2 Jahren wird niemand mehr eine Website brauchen!“

In meiner Hand liegt mein Smartphone. Dabei hatte ich mir eigentlich vorgenommen, weniger Kurzvideos zu schauen. Und trotzdem bin ich mal wieder hier gelandet, mitten im Feed. Naja. Mal hören, was der Typ da zu sagen hat, denke ich mir. Er legt nach: „Die Leute fragen doch nur noch die KI! Wer googelt denn heute noch? Wer besucht denn noch Websites?“

Ich muss schmunzeln.

Denn eine Sache hat er richtig erkannt: Ja, Menschen suchen zunehmend über KI. Doch das bedeutet nicht das Ende der Websites.

Warum, das schauen wir uns jetzt an. Denn die Frage „Brauche ich noch eine Website?“ stellst du dir vielleicht gerade selbst.

Und ja, ich weiß, wie das klingt: Ausgerechnet die Webdesignerin erklärt dir, dass du eine Website brauchst. Lies das hier also ruhig mit einem gesunden Misstrauen. Ich versuche fair zu bleiben und sage dir auch, wo eine Website nicht das Einzige ist, was funktioniert.

Ja, beim Suchen verändert sich gerade wirklich etwas

Fangen wir mit der unbequemen Wahrheit an:

Die Art, wie Menschen im Netz nach Dingen suchen, verschiebt sich tatsächlich. Statt klassisch zu googeln wird immer häufiger die KI befragt. Und selbst bei Google steht oben inzwischen häufig eine fertige KI-Antwort, sodass viele gar nicht mehr auf eine Website klicken.

Schon heute endet ein großer Teil aller Google-Suchen ganz ohne Klick auf eine Website.

Und trotzdem: Es ist nicht plötzlich alles KI. Google ist weiter mit großem Abstand die Nummer eins im Bereich Suche. Und die meisten Menschen, die Claude, ChatGPT, Gemini und Co. befragen, googeln auch weiterhin. Die Suche wird also nicht ersetzt, sondern durch KI ergänzt. (Ich hätte das übrigens auch anders eingeschätzt, bis ich mir die aktuellen Daten dazu angesehen habe.)

Eine Verschiebung bleibt es trotzdem. Es gibt aber einen Teil, den der Videoersteller komplett übersehen hat.

Die falsche Frage und die richtige

„Brauche ich noch eine Website?“ ist die falsche Frage.

Die richtige lautet: Wofür brauche ich sie?

Viele erstellen ihre Website nämlich mit genau einem Gedanken im Kopf: Damit ich gefunden werde! Kein Wunder, dass der Satz aus dem Video dann so bedrohlich klingt. Wenn die Antworten direkt im KI Chat-Fenster serviert werden, wofür dann noch die eigene Seite?

Das Ding ist: Gefunden zu werden war nie das eigentliche Ziel deiner Website. Es war immer nur der Anfang. Die eigentliche Aufgabe beginnt danach: aus den richtigen Besucherinnen und Besuchern Kundinnen und Kunden zu machen.

Und genau diese Aufgabe wird jetzt wichtiger denn je.

„Moment“, denkst du jetzt vielleicht. „Welche Besucherinnen und Besucher denn überhaupt, wenn alle nur noch die KI fragen?“

Berechtigte Frage. Die Antwort steckt in einer Gegenfrage.

Woher nimmt die KI eigentlich ihre Antworten?

Wenn jemand ChatGPT fragt „Kennst du eine gute Ernährungsberaterin in Bielefeld?“, woher hat die KI dann die Antwort? Sie zieht sie aus dem Netz. Aus Websites. Aus Blogartikeln. Aus dem, was irgendwo geschrieben steht.

Und jetzt der eigentliche Witz an der Sache: Wenn über dich nirgends etwas steht, hat die KI auch nichts, das sie weitergeben könnte.

Merke: Ohne Website findet dich auch die KI nicht.

Und nein, dein Instagram rettet das nicht. Von dort bekommt die KI erstaunlich wenig mit: Deine Reels kann sie nicht anschauen, deine Stories sind nach 24 Stunden weg. Lesbar sind für sie höchstens ein paar Textschnipsel aus Captions und Bio. Wenig Futter.

KIs sind nämlich Textmaschinen. Sie lernen aus dem, was irgendwo ausführlich geschrieben steht. Und genau dafür ist deine Website da: Inhalte mit Tiefe statt 30-Sekunden-Häppchen. Seiten und Blogartikel, die in Ruhe erklären, wer du bist, wofür du stehst und wobei du hilfst.

Es ist dabei kein Entweder-oder. Dein Instagram bleibt wertvoll für die Menschen, die dir dort folgen. Aber das Fundament, aus dem Google und die KIs dich kennenlernen, ist deine Website.

Vielleicht meldet sich jetzt der nächste Einwand in dir: „Aber aus so einer KI-Antwort klickt doch eh keiner mehr raus.“

Bei reinen Info-Fragen stimmt das tatsächlich oft, die beantwortet die KI direkt. Aber zwei Dinge gehen in dieser Sorge unter.

Erstens: Suchen mit echter Kaufabsicht laufen bisher weiterhin größtenteils über die ganz normalen Suchergebnisse. Eine große Auswertung von Millionen Suchanfragen zeigt: Die fertigen KI-Antworten erscheinen bei rund jeder dritten Wissensfrage, aber nur bei etwa jeder zwanzigsten Kauf-Suche. Wer buchen oder beauftragen will, klickt also nach wie vor.

Zweitens: Die wenigen, die aus einer KI-Antwort heraus doch auf deiner Seite landen, sind Gold wert. Eine Semrush-Studie hat gemessen, dass Besucherinnen und Besucher aus der KI-Suche im Schnitt 4,4-mal so häufig kaufen wie klassische Google Besucher. Kein Wunder: Sie wollen keine schnelle Info mehr. Sie wollen dich.

Und deshalb geht es bei deinen Inhalten auch gar nicht darum, möglichst viele Klicks zu sammeln. Es geht darum, dass die KI dich über deine Inhalte überhaupt erst kennenlernt. Damit sie dich vorschlägt, wenn jemand sie direkt nach einer Empfehlung fragt: „Wer ist da gut?“

Guter Content ist heute der Preis dafür, überhaupt empfohlen zu werden. Und genau das macht einen guten Blog so wertvoll, für Google und für die KIs. In meinem Artikel „Warum ein Blog sich für deine Website lohnt“, erfährst du noch mehr darüber.

Und was passiert dann, wenn diese Besucherinnen und Besucher auf deiner Seite ankommen? Wie werden sie zu Kundinnen und Kunden? Das ist Teil meines Website Videotrainings für 0€: meine komplette Strategie, Schritt für Schritt. Übrigens auch dann perfekt für dich geeignet, wenn du noch gar keine Website hast und endlich loslegen willst. Und zwar direkt mit einer richtigen Strategie.

Aber weiter im Text:

Eine KI verkauft nicht für dich

Sagen wir, die KI schlägt dich tatsächlich vor. Sie sagt jemandem: „Schau mal, es gibt da diese Annika.“

Schön. Aber bucht diese Person dich jetzt? Vertraut sie dir ihr Geld und ihre Zeit an, nur weil ein grauer Textabsatz deinen Namen genannt hat?

Eben nicht.

Eine echte Kaufentscheidung ist etwas Persönliches. Und mal ehrlich: Menschen arbeiten gern mit Menschen. Wir stöbern doch alle gern auf Websites, hinter denen ein echter Mensch steckt, und wollen wissen, wer da eigentlich hinter dem Business steht. Genau so geht es auch der Person, die überlegt, dich zu buchen. Sie will spüren: „Ist das die Richtige für mich? Versteht die mich überhaupt?“ Sie will sehen, wie du schreibst, wie du wirkst, wofür du stehst. Und dieses Gefühl entsteht nicht in einer KI-Antwort. Es entsteht auf deiner Seite. An deinen Worten, deiner Geschichte, deinem Stil.

Und das ist deine eigentliche Geheimwaffe: Deine Website ist der perfekte Ort, um deine Persönlichkeit zu zeigen. Zum Beispiel auf deiner „Über Mich“ Seite und der Geschichte, die du dort teilst (hol dir hier gern meinen „Über Mich“-Seiten Text Wizard für 0€ ab, falls du dir Unterstützung beim Schreiben dieser Seite wünschst).

Kommen wir jetzt zu einem Punkt, der viel zu häufig übersehen wird:

Deine Website gehört dir. Sonst gehört dir nicht viel.

Deine Reichweite auf Instagram? Gehört Meta und dem Algorithmus. Heute spielt er dich aus, morgen nicht. Dein Platz in der KI-Antwort? Gehört OpenAI, Anthropic oder Google, nicht dir.

Deine Website aber? Die gehört dir. Komplett.

Das ist derselbe Gedanke, den ich auch beim Newsletter immer predige: kein Algorithmus, der dazwischenfunkt. Je mehr alles andere geliehener Boden ist, desto wertvoller wird das bisschen Boden, das wirklich dir gehört.

Geht das nicht auch irgendwie ohne Website?

Ganz am Anfang habe ich dir versprochen, dir auch zu sagen, wo eine Website nicht das Einzige ist, was funktioniert. Das löse ich jetzt ein: Im Prinzip geht es auch ohne. Zum Beispiel mit einem starken Instagram-Kanal, den du regelmäßig bespielst und aufbaust. Es gibt Selbstständige, die genau so verkaufen.

Aber überleg mal, was du dabei aufgibst: Du sitzt komplett auf geliehenem Boden. Und Instagram kennt keine Pause. Du musst ständig posten und ständig sichtbar bleiben, denn sobald du aufhörst, rutschst du im Feed nach hinten. Dazu zeigst du dort nur einen schmalen Ausschnitt von dir, statt einen Ort zu haben, der dich ganz zeigt und an dem dein Funnel läuft, auch wenn du gerade mal nicht postest.

Weniger Besucher, aber die richtigen

Ja, vielleicht kommen über Google künftig weniger Leute auf deine Seite. Aber schau mal, wer übrig bleibt: Menschen, die ihre erste Frage schon mit der KI geklärt haben und jetzt ganz gezielt zu dir kommen, weil sie wirklich überlegen, mit dir zu arbeiten.

Klartext: Du brauchst nicht viele. Du brauchst die richtigen.

Und eine Sache bitte nicht vergessen: Die Suche ist nur einer von vielen Wegen zu dir. Ob dich jemand weiterempfiehlt, auf Instagram entdeckt oder die KI deinen Namen nennt: Bevor diese Person bucht, schaut sie fast immer erst auf deine Website. Dort laufen alle Wege zusammen.

Fazit: Deine Website zählt mehr denn je

Brauchen wir in Zukunft noch Websites? Wenn du mich fragst: Ja. Die Wege zu dir mögen sich gerade verändern, das Ziel bleibt dasselbe: deine Website. Dort passiert, worauf es wirklich ankommt: Aus den richtigen Menschen werden Kundinnen und Kunden. Die KI verändert also nicht, ob du eine Website brauchst. Sie schärft nur, wofür.

Du fragst dich, wie du so eine Website hinbekommst, gerade wenn du noch am Anfang stehst? In meinem Website Videotraining nehme ich dich Schritt für Schritt mit durch die vier Geheimzutaten einer strategischen Website, die die richtigen Menschen anzieht und nach und nach zu Kundinnen und Kunden macht. Sichere dir hier den Zugang für 0€.

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Wer schreibt hier?

Annika Gievers

Mein Spezialgebiet sind strategische WordPress Websites, die Besucher in Kunden verwandeln. In den letzten Jahren haben sich über 1000 Frauen mit meiner Hilfe ihre eigene strategische Website erstellt. Und genau das schaffst du auch! Hier erfährst du mehr über mich und meine Angebote.