Deine Persönlichkeit: Die Geheimwaffe deiner Website

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Schau dich kurz in deiner Branche um. Die Angebote ähneln sich, die Versprechen klingen fast gleich, und am Ende fragt sich dein Wunschkunde nur eines: Zu wem soll ich eigentlich gehen? Es gibt eine Sache, die diese Frage für dich entscheidet, und niemand kann sie dir nachmachen: deine Persönlichkeit.

Ich sage es gleich vorweg, damit du weißt, wohin die Reise geht: Deine Persönlichkeit ist nicht das nette Extra auf deiner Website. Sie ist deine stärkste Waffe.

Damit meine ich nicht, dass du dein halbes Privatleben ausbreiten musst. Doch du solltest dich als Mensch zeigen, mit deiner Geschichte, deinen Werten und deiner Art, statt nur Leistungen und Fachwissen aufzulisten. Warum das so viel bringt, und wie du deine Persönlichkeit ganz konkret auf die Website bekommst, schauen wir uns jetzt an.

Warum deine Persönlichkeit deine Geheimwaffe ist

Drei Gründe, und jeder einzelne ist ein echter Hebel für dein Business.

Menschen kaufen von Menschen. Gerade bei Dienstleistungen geht es um Vertrauen, oft ganz unbewusst. Bevor jemand bei dir bucht, will diese Person ein Gefühl haben: „Ist mir die sympathisch? Verstehe ich, wie sie tickt?“ Das Schöne daran: Dieses Vertrauen entsteht direkt auf deiner Website, lange bevor ihr je miteinander gesprochen habt. Zeigst du dich, nimmst du deiner Besucherin oder deinem Besucher die größte Hürde ab.

Du wirst unkopierbar. Deine Methode kann jemand nachmachen, deinen Preis unterbieten, dein Angebot abkupfern. Dich nicht. Dich gibt es nur einmal. Genau deshalb ist Persönlichkeit der schnellste Weg aus der Vergleichbarkeit heraus, in der sonst nur der Preis entscheidet.

Du ziehst die Richtigen an und stößt die Falschen ab. Das klingt erstmal hart, ist aber ein absolutes Geschenk. Wenn deine Website klar transportiert, wer du bist, bekommt dein Wunschkunde schon vor dem ersten Kennenlernen ein Bauchgefühl dafür, ob ihr zusammenpasst. Die Menschen, die zu dir passen, fühlen sich angezogen. Die anderen ziehen weiter, und das ist gut so. Denk dran: Du willst keinen vollen Posteingang, du willst die richtigen Anfragen.

So bringst du mehr Persönlichkeit auf deine Website

Jetzt zum praktischen Teil. Du musst nicht alles auf einmal umsetzen. Schon ein einziger dieser Punkte macht einen Unterschied.

Zeig dein Gesicht

Menschen vertrauen keiner Website. Sie vertrauen dem Menschen dahinter. Wie schnell das geht, ist fast unheimlich: Forscher der Princeton-Universität haben gezeigt, dass wir einem fremden Gesicht schon nach einer Zehntelsekunde Vertrauen zusprechen, oder eben nicht. Mehr Zeit ändert dieses erste Urteil kaum, sie macht uns nur sicherer in dem, was wir ohnehin schon gespürt haben.

Für deine Website heißt das: Ein gutes Foto von dir, am besten mit einem echten Lächeln, arbeitet für dich, bevor dein Besucher den ersten Satz gelesen hat. Wer sich zeigt, signalisiert ganz nebenbei: „Ich habe nichts zu verbergen.“ Lässt dein Budget ein Brand-Shooting zu, lohnt es sich doppelt, denn gute Bilder lassen deine ganze Seite hochwertiger wirken.

Schreib, wie du sprichst

Hier versteckt sich der größte Hebel, und gleichzeitig der, den die meisten übersehen. Deine Persönlichkeit lebt nicht nur in deinem Foto, sondern in jedem einzelnen Wort. Eine Website, die klingt wie eine Allgemeine Geschäftsbedingung, könnte von irgendwem sein. Eine, die klingt wie du, gibt es nur einmal.

Der Trick ist unspektakulär: Schreib so, wie du es einer guten Freundin am Telefon erzählen würdest. Kurze Sätze. Wörter, die du wirklich benutzt. Ruhig mal eine rhetorische Frage, ruhig mal ein Satz, der mit „Und“ anfängt. Das ist kein nachlässiges Deutsch, das ist Nähe. Und sie wirkt: Lesen Menschen einen Text in lockerem, gesprochenem Ton, fühlen sie sich unbewusst direkt angesprochen, fast so, als wären sie Teil des Gesprächs. Ein Nebeneffekt, der gerade jetzt wichtig ist: Wir alle haben inzwischen ein feines Gespür dafür, wann ein Text glattgebügelt und maschinell klingt. Deine eigene Stimme ist das beste Gegenmittel.

Sprich deine Wunschkunden direkt an

Dicht daneben liegt eine zweite Stellschraube, die du oft nur leicht drehen musst: die Perspektive. Sobald du deine Besucherin direkt ansprichst, entsteht Nähe. Du verschiebst dafür nur den Fokus. Statt „Meine Yoga-Kurse sind für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet“ schreibst du: „Du bist bereit für deine Yoga-Reise? Egal ob Anfängerin oder Fortgeschrittene, meine Kurse sind perfekt für dich.“
Im ersten Satz geht es um den Kurs. Im zweiten um den Menschen davor. Unser Gehirn schenkt allem, was mit uns selbst zu tun hat, automatisch mehr Aufmerksamkeit. Das kleine Wort „du“ ist also kein Stilmittel, es ist ein Türöffner.

Wähl Schriften und Farben, die zu dir passen

Deine Schriften und Farben senden ein Signal, noch bevor jemand ein einziges Wort gelesen hat. Dahinter steckt ein Effekt, den die Wissenschaft Verarbeitungsflüssigkeit nennt: Was unser Gehirn mühelos lesen kann, fühlt sich für uns angenehm an. Dieses gute Gefühl übertragen wir ganz unbewusst auf die Aussage selbst. In einer Studie der Princeton-Universität hielten Menschen exakt dieselbe Information für glaubwürdiger, nur weil sie in einer gut lesbaren Schrift stand. Verrückt, oder? Eine verschnörkelte Schrift, die zwar schick aussieht, aber schwieriger zu lesen ist, kann dich also leise das Vertrauen kosten, das du dir gerade aufbaust.

Genauso wichtig wie Lesbarkeit ist Stimmigkeit. Wähl deshalb nicht einfach, was dir an einem Tag gefällt, sondern was zu dir passt. Eine ruhige, klare Person braucht andere Töne als eine verspielte, energiegeladene. Passt beides zusammen, spürt dein Besucher diese Stimmigkeit sofort, auch wenn er sie nicht in Worte fassen könnte. Welcher von vier Stiltypen zu dir gehört, findest du in wenigen Minuten mit meinem Website Stil Test für 0€ heraus.

Erzähl deine Geschichte (aber nicht deinen Lebenslauf)

Der häufigste Fehler auf „Über Mich“-Seiten ist eine Aneinanderreihung von Stationen. Erst die Ausbildung, dann das, dann jenes. Das liest niemand. Was verbindet, ist der Wendepunkt: der Moment, in dem etwas kippte und du den Weg eingeschlagen hast, auf dem du heute bist. Genau da erkennt sich dein Wunschkunde wieder. Oft, weil er selbst gerade an diesem Punkt steht.

Eine gute Geschichte tut nämlich etwas, das eine Auflistung von Fakten nie schafft: Sie zieht hinein. Wer in eine Geschichte eintaucht, prüft und hinterfragt deutlich weniger und lässt sich auf das ein, was du sagst. Die Kunst dabei ist, so zu erzählen, dass am Ende nicht du im Mittelpunkt stehst, sondern sich der Lesende selbst in deiner Geschichte wiederfindet. Kleiner Tipp, falls es dir schwer fällt, deine Geschichte niederzuschreiben: Mein Prompt Wizard für deine „Über Mich“ Seite macht dir die Sache deutlich einfacher. Das Beste? Kostet dich keinen Cent. Hol dir den Wizard hier für 0€ ab.

Trau dich, Ecken und Kanten zu zeigen

Das hier ist der Punkt, vor dem die meisten zurückschrecken, und gleichzeitig einer der wirkungsvollsten. Deine kleinen Marotten, dein Herzensthema, deine klare Meinung: Genau das macht dich merk-würdig im besten Sinne, also der Mühe wert, sich zu merken, wer du bist.

Die Psychologie kennt das sogar unter einem Namen, dem Pratfall-Effekt. Er besagt: Wer kompetent wirkt und sich dann eine kleine menschliche Schwäche erlaubt, wirkt nicht schwächer, sondern sympathischer. Eine perfekt glattpolierte Fassade schafft Distanz, ein kleiner Sprung darin macht dich nahbar. Wichtig ist nur die Reihenfolge: Erst zeigst du, dass du dein Handwerk verstehst, dann darfst du Mensch sein. Beides zusammen, Können und Kanten, ist unschlagbar. Und keine Sorge: Du musst dafür nicht laut sein. Wenn du dich gerade als eher leise Person ertappst, kann das sogar ein echter Vorteil sein (mehr dazu in Introvertiert und selbstständig? Deine 7 leisen Superkräfte).

Bau einen Newsletter auf

Beim ersten Besuch ist kaum jemand bereit zu kaufen. Die meisten sammeln erst einmal Informationen. Mit einem Newsletter holst du genau diese Menschen ab und gibst ihnen die Zeit, die sie brauchen. Und du nutzt dabei etwas, das tief in uns verankert ist: Was uns vertraut ist, mögen wir lieber, und wir halten es für sicherer. Unser Gehirn hat über Jahrtausende gelernt, Vertrautes mit ungefährlich gleichzusetzen.

Jede E-Mail, in der du aus deinem Alltag und über deine Gedanken schreibst, ist so ein kleiner Vertrautheitsmoment. Mit der Zeit entsteht etwas Erstaunliches: Dein Leser hat das Gefühl, dich zu kennen, obwohl ihr euch nie begegnet seid. Genau dieses Gefühl bringt ihn irgendwann dazu, bei dir zu kaufen, und nicht bei jemandem, der ihm fremd geblieben ist. Anders als bei Instagram funkt dir dabei kein Algorithmus dazwischen, deine E-Mails landen direkt im Postfach.

„Aber ich will mich nicht in den Vordergrund spielen“

Diese Sorge höre ich oft, und ich nehme sie dir gern: Denn Persönlichkeit zeigen heißt nicht, dass sich plötzlich alles um dich dreht. Es heißt, dass deine Wunschkunden spüren, mit wem sie es zu tun haben, und sich dadurch gut aufgehoben fühlen. Du machst dich nahbar, nicht zum Mittelpunkt. Im Zentrum stehen weiter sie und ihr Problem, du gibst dem Ganzen nur ein Gesicht.

Denk dran: Deine Persönlichkeit ist der eine Faktor, den niemand kopieren kann. Sie hebt dich aus der Masse, schafft Vertrauen und zieht genau die Menschen an, mit denen die Arbeit Freude macht. Trau dich, dich zu zeigen. So wie du bist, bist du genau richtig.

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Wer schreibt hier?

Annika Gievers

Mein Spezialgebiet sind strategische WordPress Websites, die Besucher in Kunden verwandeln. In den letzten Jahren haben sich über 1000 Frauen mit meiner Hilfe ihre eigene strategische Website erstellt. Und genau das schaffst du auch! Hier erfährst du mehr über mich und meine Angebote.