Website Videotraining fรผr 0โ‚ฌ: Wie du eine Website erstellst, die Besucher in Kunden verwandelt.

Blogartikel schreiben, die wirklich gelesen werden

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Einen richtig guten Blogartikel zu schreiben, ist gar nicht so leicht, oder? Aber ich habe gute Nachrichten: Bloggen kann man lernen. Versprochen.

Aber warum รผberhaupt der Aufwand?

Ganz egal, ob du auf Pinterest, Google oder Social Media setzt: Die Klicks auf deinen Artikel bringen dir nichts, wenn deine Gรคste sofort wieder weg sind. Dann ist Bloggen keine clevere Marketingmethode, sondern Zeitverschwendung. Und als Selbststรคndige weiรŸt du: Zeit ist Geld.

Bevor wir zu den Tipps kommen, mรผssen wir aber รผber eine unbequeme Wahrheit reden. Denn die erklรคrt, warum diese 5 Tipps keine netten Extras sind, sondern dein รœberlebenswerkzeug im Netz.

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Erst die unbequeme Wahrheit: Im Netz liest kaum jemand

Wir lesen Texte im Internet anders als ein Buch. Das ist nicht nur ein Gefรผhl, das ist erforscht.

Die Nielsen Norman Group, eine Art Pionier der Web-Nutzerforschung, misst dieses Verhalten seit Jahren mit Eye-Tracking-Studien. Die Ergebnisse sind ernรผchternd:

  • Rund 79 Prozent der Nutzer scannen eine Seite, statt sie Wort fรผr Wort zu lesen.
  • Auf einer durchschnittlichen Seite liest dein Besucher hรถchstens 20 bis 28 Prozent der Wรถrter. Den Rest รผberfliegt er.
  • Am Bildschirm lesen wir etwa 25 Prozent langsamer als auf Papier. Kein Wunder, dass keiner Lust auf Textwรผsten hat.
  • Die Entscheidung, ob jemand bleibt oder wegklickt, fรคllt in Sekunden.

Klingt frustrierend? Ist es nicht. Es ist deine Chance.

Denn die meisten Blogs ignorieren das komplett und kippen ihren Gรคsten eine graue Textwand vor die FรผรŸe. Wenn du fรผr die Art schreibst, wie Menschen wirklich lesen, hebst du dich sofort ab. Und genau dafรผr sind die folgenden 5 Tipps da.

Falls du grundsรคtzlich noch zweifelst, ob sich der Aufwand lohnt, lies vorher meinen Blogartikel „warum sich ein Blog fรผr deine Website wirklich lohnt“.

Tipp 1: Schreib fรผr einen einzigen Menschen

Bevor du auch nur ein Wort tippst, triffst du die wichtigste Entscheidung รผberhaupt: Fรผr wen schreibst du das hier eigentlich?

Klingt banal. Ist es aber nicht. Denn wenn du Erfolg mit deiner Website willst, musst du wissen, wen du erreichen mรถchtest.

Wenn du nicht weiรŸt, fรผr wen du schreibst, warum solltest du dann รผberhaupt schreiben?

Der hรคufigste Fehler: mรถglichst viele auf einmal ansprechen wollen. Verstรคndlich, aber genau verkehrt. Denn ein Text, der es allen recht machen will, fรผhlt sich fรผr niemanden persรถnlich an. Wer alle anspricht, erreicht keinen.

Die Lรถsung ist simpel: Schreib stattdessen immer fรผr genau eine Person. Nรคmlich fรผr deinen Wunschkunden. Eine Person mit Gesicht, Namen und einem ganz konkreten Problem.

Warum das so viel besser funktioniert, siehst du sofort an einem Beispiel. Stell dir vor, du schreibst einen Artikel fรผr eine รผberforderte Grรผnderin, die abends nach Feierabend am Kรผchentisch an ihrer ersten Website bastelt. Und jetzt denselben Artikel fรผr eine etablierte Unternehmerin mit Team und Budget. Gleiches Thema, vรถllig andere Worte. Anderes Tempo, andere Beispiele, andere Beruhigung.

Sobald du eine konkrete Person vor Augen hast, schreibst du fast von allein persรถnlicher, klarer und nรคher dran. Und genau das spรผrt dein Gegenรผber beim Lesen.

Eines noch, und das ist mir wichtig: Bloggen ist kein Selbstzweck. Deine oberste Prioritรคt ist der Mehrwert fรผr deine Leserschaft. Erst danach kommen deine Business Ziele.

Frag dich bei jedem Thema: Warum sollte ausgerechnet dieser eine Mensch seine kostbare Zeit in deinen Artikel investieren?

Bei diesem Artikel hier zum Beispiel ist meine erste Prioritรคt, dass du danach wirklich gute Blogartikel schreiben kannst. Klar freue ich mich, wenn du dich danach in mein Videotraining eintrรคgst. Aber das ist nicht das Wichtigste, sonst wรผrde ich den Fokus auf den Inhalt verlieren.

Und die gute Nachricht: Deine stรคrksten Themen findest du genau dort, wo sich zwei Dinge รผberschneiden. Auf der einen Seite die Probleme, Zweifel und Wรผnsche deiner Kundinnen und Kunden. Auf der anderen Seite dein Fachwissen. Genau in dieser Mitte liegen deine Themen mit Wow-Faktor.

Tipp 2: Gewinne zuerst den Klick

Erinnerst du dich an die Sekunden-Entscheidung von eben? Die beginnt schon vor dem Klick. Bei deiner รœberschrift.

Deine รœberschrift ist machtvoll. Wie machtvoll, hat die Werbe-Legende David Ogilvy auf den Punkt gebracht: Im Schnitt lesen fรผnfmal so viele Menschen die รœberschrift wie den eigentlichen Text. Anders gesagt: Wenn die รœberschrift sitzt, hast du den GroรŸteil der Arbeit schon geschafft. Wenn nicht, war der ganze schรถne Text darunter umsonst.

Deine รœberschrift muss also zwei Dinge sofort klarmachen: worum es geht und welchen Mehrwert du lieferst. Eine Prise Spannung, zum Beispiel รผber eine konkrete Zahl oder einen Superlativ, hilft zusรคtzlich.

Mein Tipp: Achte im Alltag mal darauf, welche รœberschriften dich selbst zum Klicken bringen, und leg dir eine kleine Sammlung an.

Und keine Sorge: Gรคngige รœberschriften-Formate zu รผbernehmen, ist vรถllig okay. รœberschriften schreiben ist Werbetexten, und da haben sich bestimmte Formulierungen รผber Jahrzehnte bewรคhrt. Warum solltest du das Rad neu erfinden?

Tipp 3: รœberzeuge in der Einleitung

Die erste Hรผrde ist genommen: der Klick. Jetzt kommt die Feuerprobe.

Genau hier fรคllt die nรคchste Sekunden-Entscheidung. Schaffst du es, in der Einleitung zum Weiterlesen zu animieren? Wenn nicht, ist dein Artikel schnell wieder geschlossen, und wir sind zurรผck bei der Zeitverschwendung.

Eine gute Einleitung macht zwei Dinge: Sie zeigt das Problem so, dass deine Leserschaft sich wiedererkennt, und sie teasert die Lรถsung an.

Du kennst sicher die schlecht synchronisierten 90er-Jahre-Verkaufsshows. Erst kam das Problem, die Zuschauenden erkannten sich wieder, und am Ende kauften sie ein รผberteuertes Kรผchengerรคt. So aufdringlich musst du nicht sein. Aber das Prinzip funktioniert: Erzรคhl eine kleine Geschichte, die das Problem deines Wunschkunden umreiรŸt, und mach neugierig auf deine Lรถsung.

Tipp 4: Schreib, als sรครŸt du beim Kaffee

Damit aus deiner Leserschaft irgendwann Kundinnen und Kunden werden, brauchst du Vertrauen. Und Vertrauen haben wir zu Menschen, die wir kennen. Deren Stรคrken, Schwรคchen und Persรถnlichkeit wir einschรคtzen kรถnnen.

Ein Blog ist erst mal eine eher einseitige Unterhaltung. Aber du kennst das von Menschen, deren Texte oder Videos du รผber lรคngere Zeit verfolgst: Irgendwann hast du das Gefรผhl, sie richtig gut zu kennen. Genau dieses Gefรผhl willst du aufbauen.

Der wohl einfachste Trick dafรผr: Stell dir beim Schreiben vor, du sitzt mit deinem Wunschkunden bei einem Kaffee. Du wirst merken, dass dir das Schreiben sofort leichter fรคllt. Steife Schachtelsรคtze und Fachchinesisch verschwinden von ganz allein. Und nebenbei baust du Vertrauen auf.

รœbrigens: Genau deshalb mag ich keine Marketing-Floskeln. „Ich begleite dich auf deiner Reise zu deinem vollen Potenzial“ sagt niemand beim Kaffee. Also schreib es auch nicht.

Tipp 5: Servier deinen Text in Hรคppchen

Fiel es dir bisher leicht, diesen Artikel zu lesen? Ich hoffe schon. Denn ich gebe dir bewusst immer nur kleine Text-Hรคppchen.

Erinnerst du dich an die Studien vom Anfang? Genau hier zahlen sie sich aus. Wir springen am Bildschirm von Zeile zu Zeile und suchen die relevanten Infos, oft in einem groben F-Muster: oben und links genau, der Rest im Schnelldurchlauf. Daher das Vorurteil, im Netz wรผrden keine langen Texte gelesen.

Falsch.

Im Netz werden keine schlecht strukturierten langen Texte gelesen.

Der Web-Forscher Jakob Nielsen hat das schon vor Jahren gemessen: Knapp und scanbar geschrieben, mit hervorgehobenen Schlรผsselbegriffen, schnitt derselbe Text in seinen Tests rund 50 Prozent nutzerfreundlicher ab. Dieselbe Information, nur anders serviert.

Nutze also Absรคtze, Zwischenรผberschriften, Listen sowie Fett und Kursiv. Setz die Fettungen aber gezielt: Wer nur die fetten Stellen รผberfliegt, soll den Kern trotzdem verstehen. Verabschiede dich von Textwรผsten, die ohnehin keiner liest.

Fazit: Ran an die Tasten

Bloggen ist eine richtig gute Methode, um neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Es reicht nur eben nicht, einfach irgendwas zu schreiben. Du schreibst fรผr Menschen, die scannen, in Sekunden entscheiden und wenig Geduld mitbringen. Wenn du das ernst nimmst, gehรถrst du zu der kleinen Minderheit, die wirklich gelesen wird.

Wenn dein Artikel dann steht, geht es darum, dass er auch gefunden wird. Dabei helfen dir die richtigen Suchbegriffe und ein paar SEO-Grundlagen. Wie du die passenden Begriffe findest, liest du in meinem Blogartikel „Keyword-Recherche: So findest du die richtigen Suchbegriffe„. Wie du den fertigen Text optimierst, zeige ich dir in „SEO-Tipps: So optimierst du deine Blogartikel“. Und welche Stolperfallen du dabei umgehst, erfรคhrst du in „Die hรคufigsten SEO-Fehler und wie du sie vermeidest“.

Falls du noch gar keine Website hast, auf der du bloggen kannst: In meinem „Leitfaden zur Coaching-Website“ gehe ich den ganzen Weg mit dir durch.

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Wer schreibt hier?

Annika Gievers

Mein Spezialgebiet sind strategische WordPress Websites, die Besucher in Kunden verwandeln. In den letzten Jahren haben sich รผber 1000 Frauen mit meiner Hilfe ihre eigene strategische Website erstellt. Und genau das schaffst du auch! Hier erfรคhrst du mehr รผber mich und meine Angebote.