Coaching Website erstellen: Schritt für Schritt zur Website, die gebucht wird

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Da ist er wieder, dieser Gedanke: „Ich müsste mich endlich um meine Website kümmern.“

Vielleicht begleitet er dich schon seit Wochen. Deine Coaching Ausbildung ist abgeschlossen, dein Instagram Account ist eingerichtet, aber die eigene Website? Verschoben. Schon wieder. Denn sobald du dich an das Thema setzt, stößt du auf eine Frage nach der anderen: Womit fange ich an? WordPress oder Baukasten? Was kostet das alles? Und vor allem: Schaffe ich das überhaupt allein?

Eines sehe ich seit 10 Jahren als Webdesignerin: Hinter diesem Aufschieben steckt fast immer Überforderung. Denn was machen wir, wenn uns etwas über den Kopf wächst? Genau: Wir nehmen Abstand und machen lieber erstmal gar nichts. Als käme irgendwann eine kleine Elfe vorbei, die mit ihrem Zauberstab winkt und das ganze Website Chaos einfach weghext (OMG, wie praktisch wäre das bitte?!).

Aber kleiner Spoiler: Die Elfe kommt nicht. Sorry.

Die gute Nachricht: Du brauchst keine Elfe. Was du brauchst, ist ein klarer Fahrplan. Deshalb räumen wir in diesem Artikel genau die Stolpersteine aus dem Weg, die am häufigsten Unklarheit auslösen. In der Reihenfolge, die wirklich funktioniert: erst Klarheit, dann Design, dann Technik.

Falls du noch grundsätzlich zweifelst, ob du überhaupt eine eigene Website brauchst, lies zuerst meinen Artikel „Brauche ich noch eine Website, wenn es KI gibt?“. Die kurze Antwort: Ja. Mehr denn je. Hier gehen wir davon aus, dass diese Entscheidung gefallen ist.

Woran du eine gute Coaching-Website erkennst

Bevor wir loslegen, brauchst du eine Messlatte.

Eine gute Coaching Website erfüllt 3 Aufgaben:

  1. Sie baut Vertrauen auf. Coaching ist Vertrauenssache, und deine Website ist oft der erste Ort, an dem jemand prüft, ob du seriös bist.
  2. Sie beantwortet die wichtigsten Fragen. Wer bist du, für wen bist du da, wie läuft eine Zusammenarbeit ab?
  3. Sie führt jeden Besucher zu einem nächsten Schritt. Erstgespräch, Newsletter, Angebot.

Halt diese 3 Punkte im Hinterkopf. Jeder Schritt in diesem Leitfaden zahlt auf einen davon ein.

Selbst erstellen oder erstellen lassen?

Die ehrliche Antwort: Es kommt auf deine Zeit, dein Budget und dein Verhältnis zur Technik an. Es gibt 3 Wege, und alle 3 sind legitim.

Weg 1: Komplett auf eigene Faust. Du recherchierst alles selbst, suchst dir Anleitungen zusammen und baust deine Website mit WordPress und dem Elementor Pagebuilder Stück für Stück auf. Dieser Weg ist völlig okay, wenn du 3 Dinge mitbringst: viel Zeit, Lust auf Recherche und die Gelassenheit, am Anfang jede Menge Fehler zu machen. Denn ohne Erfahrung gehören Umwege hier einfach dazu. Auf dem Papier ist das der günstigste Weg, gerechnet in Stunden oft der teuerste.

Weg 2: Selbst erstellen, mit Anleitung. Du willst die Zügel selbst in der Hand halten, aber weder bei null anfangen noch dich durch hunderte Tutorials wühlen? Dann startest du mit einem fertigen, strategisch aufgebauten Design und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die dich sicher durch die Umsetzung führen. Genau dafür habe ich das LunaCode Theme entwickelt. Eine einmalige Investition, die dir Wochen an Recherche- und Gestaltungsarbeit spart.

Weg 3: Erstellen lassen. Der entspannteste Weg, aber auch der kostspieligste. Eine professionell erstellte Website kostet in der Regel einen vierstelligen Betrag. Dafür sparst du dir jede Einarbeitung und bekommst ein Ergebnis, hinter dem du zu 100% stehen kannst. Wenn du dein Projekt komplett abgeben möchtest, schau dir LunaCode Signature an. Ein ehrlicher Rat dazu: Lass deine Website erst erstellen, wenn deine Positionierung steht. Wenn sich dein Angebot noch alle paar Monate dreht, ist ein DIY-Start oft die klügere Wahl, umsteigen kannst du später immer noch.

Du merkst schon: Die Wege unterscheiden sich vor allem in Budget und Eigenleistung. Die Schritte dahinter sind aber immer dieselben. Und egal, zu welchem Weg du tendierst: Verschaff dir vorher die Übersicht. In meinem Website Videotraining für 0€ zeige ich dir in gut einer Stunde die vier Geheimzutaten einer strategischen Website und wie sie zusammenspielen, damit deine Website Besucher Schritt für Schritt in Kundinnen und Kunden verwandelt. Mit dieser Übersicht triffst du jede Entscheidung auf dem Weg deutlich leichter.

Eine Sache noch, bevor es losgeht: Du musst das alles nicht heute umsetzen. Lies die Schritte erst einmal in Ruhe durch. Allein zu wissen, was in welcher Reihenfolge auf dich zukommt, nimmt dir schon einen großen Teil der Überforderung. Versprochen.

Schritt 1: Deine Positionierung

Hier entscheidet sich, ob deine Website später funktioniert. Nicht bei den Farben. Nicht bei der Technik. Hier.

Wer bist du als Coach? Was macht deine Arbeit besonders? Und vor allem: Wer ist der Mensch, der am meisten von deiner Begleitung profitiert?

Je klarer du diese Fragen beantwortest, desto leichter fällt dir alles Weitere. Deine Texte schreiben sich fast von selbst, wenn du genau weißt, mit wem du sprichst. Wie du deinen Wunschkunden richtig greifbar machst, zeige ich dir in „Wunschkunde definieren: so wirst du zur logischen Wahl“.

Deine Positionierung muss nicht perfekt oder in Stein gemeißelt sein. Eine ehrliche Arbeitsversion reicht völlig, sie darf und wird sich mit deinem Business weiterentwickeln. Warten, bis alles zu 100% klar ist, ist keine Strategie, sondern die Ausrede, mit der Businesses jahrelang unsichtbar bleiben.

Häufigster Stolperstein: die Angst, sich festzulegen. Viele Coaches glauben, mit einer spitzen Positionierung Kundinnen und Kunden zu verlieren. Das Gegenteil ist der Fall: Eine Website, die für alle entwickelt wird, wirkt fad und langweilig und überzeugt niemanden so wirklich. Trau dich, die perfekte Wahl für eine spezifische Person zu werden.

Schritt 2: Dein Angebot

Jetzt geht es ans Herzstück: Was genau kann man bei dir buchen?

Definiere deine Pakete, Programme oder Einzelsessions. Und dann kommt der Teil, den fast alle überspringen: Beschreib nicht die Merkmale, sondern die Veränderung. Niemand bucht „10 Sessions à 60 Minuten“. Menschen buchen den Zustand oder das Gefühl danach. Die Klarheit. Den Mut. Den nächsten Karriereschritt.

Frag dich bei jedem Angebot: Wo steht mein Kunde vorher, und wo steht er nachher? Genau dieser Weg gehört auf deine Website.

Denk auch an den Einstieg. Gibt es ein kostenloses Erstgespräch? Ein kleines Schnupperangebot? Mach den ersten Schritt so leicht wie möglich.

Häufigster Stolperstein: zu viele Angebote auf einmal. Starte lieber mit 1 bis 2 klaren Angeboten. Erweitern kannst du jederzeit, aber eine überladene Angebotsseite überfordert deine Besucherinnen und Besucher.

Schritt 3: Dein Markenstil

Jetzt, wo Positionierung und Angebot stehen, darf es visuell werden. Farben, Schriften, Logo, Bildsprache.

Wichtig dabei: Wähl nicht, was gerade im Trend liegt. Trends sind in 6 Monaten alt. Wähl, was zu deiner Persönlichkeit passt, denn deine Website soll sich auch in 3 Jahren noch nach dir anfühlen.

Du hast keine Ahnung, welcher Stil zu dir passt? Dann mach meinen Website Stil Test für 0€. Er zeigt dir in wenigen Minuten deine Stilrichtung, inklusive konkreter Farb- und Schriftempfehlungen.

Häufigster Stolperstein: Perfektionismus. Wochenlanges Feilen an Farbnuancen bringt dich nicht online. Gut gewählt schlägt endlos optimiert.

Schritt 4: Dein Seitenaufbau

Welche Seiten braucht deine Coaching Website? Weniger, als du denkst. Es gilt: so wenige wie möglich, so viele wie nötig.

Für die meisten Coaching Websites reicht dieser Aufbau:

  • Startseite
  • Über mich
  • Angebot(e): eine eigene Seite pro Angebot, das hält alles übersichtlich
  • Kontakt
  • Impressum & Datenschutzerklärung

Optional kommen später ein Blog, eine Landingpage für deine Instagram Bio oder eine AGB-Seite dazu. Aber für den Start? Reichen die Seiten oben völlig.

Häufigster Stolperstein: zu groß planen. Wer mit 12 Seiten startet, wird mit keiner fertig.

Schritt 5: Deine Texte

Für die meisten der härteste Brocken. Denn Website Texte sollen nicht nur informieren. Sie sollen Vertrauen aufbauen und deinem Besucher zeigen, dass er bei dir goldrichtig ist.

Die gute Nachricht: Wenn du Schritt 1 und 2 sauber gemacht hast, ist die halbe Arbeit erledigt. Du weißt, mit wem du sprichst und welche Veränderung du anbietest. Jetzt musst du es nur noch aufschreiben, und zwar so, wie du sprichst. Nicht wie ein Unternehmensberater. Sondern WIE DU.

Wenn du deine Website Texte gern strategisch und mit KI-stützung schreiben möchtest, schau dir gern mal meine Text Wizards an.

Häufigster Stolperstein: über sich selbst schreiben statt für den Leser. „Ich biete, ich habe, ich bin“: Deine Besucherinnen und Besucher wollen zuerst wissen, was sie davon haben. Dreh jeden Satz einmal in ihre Richtung.

Schritt 6: Deine Fotos

Deine Website kann noch so durchdacht sein: Wirken die Fotos unprofessionell, leidet der gesamte Eindruck.

Der Königsweg ist ein professionelles Business-Fotoshooting. Wenn dein Budget das gerade nicht hergibt, kombinierst du hochwertige Stockfotos mit einer Handvoll eigener Porträts.

Nur eine Bitte: keine Selfies. Bitte deine Freundin oder deinen Partner, ein paar Fotos von dir zu machen. Nachmittags bei bewölktem Himmel oder drinnen am Fenster, nicht in der prallen Mittagssonne. Das allein hebt die Qualität enorm.

Und falls sich der Gedanke, eigene Fotos von dir zu zeigen, gerade unangenehm anfühlt: Das geht am Anfang fast allen so. Deine zukünftigen Kundinnen und Kunden wollen aber genau dich sehen, nicht ein anonymes Logo. Dein Gesicht ist der schnellste Weg zu dem Vertrauen, über das wir ganz am Anfang gesprochen haben.

Häufigster Stolperstein: zusammengewürfelte Bildwelten. Drei verschiedene Stockfoto-Stile plus ein paar Handyschnappschüsse ergeben keinen stimmigen Eindruck. Wähl eine Bildsprache und bleib dabei.

Schritt 7: Die Technik

Erst jetzt kommt die Technik. Und weil deine Inhalte schon fertig sind, ist sie nur noch Handwerk statt Hürde. Falls dein Kopf gerade „Das kann ich nicht!“ sagt: Ich habe inzwischen über 1.000 Frauen dabei begleitet, ihre Website selbst umzusetzen, die allermeisten ohne jede Vorerfahrung. Und wenn die eines beweisen, dann das: Websitetechnik ist kein Hexenwerk. Sie ist lernbar, auch für dich.

Meine Empfehlung seit Jahren: WordPress in Kombination mit dem Elementor Pagebuilder. Diese Kombination gehört dir (anders als ein Baukasten-Abo), wächst mit deinem Business mit und lässt dir alle Freiheiten in der Gestaltung. Was das kostet, habe ich in „Was kostet eine WordPress-Website?“ für dich aufgeschlüsselt.

Grob läuft die Einrichtung so ab: Hosting und Domain buchen, WordPress installieren, Elementor einrichten, Seiten anlegen und gestalten. Beim Hosting brauchst du keinen tagelangen Vergleich: Ich empfehle Alfahosting mit dem Paket Multi XL v3. Dort ist genug Leistung für eine schnelle Website an Bord, und WordPress installierst du per 1-Klick. Und wenn du beim Gestalten nicht bei einem leeren Bildschirm starten willst, kannst du mit einem fertigen Theme arbeiten, zum Beispiel meinem LunaCode Theme aus Weg 2.

Und denk beim Gestalten auch an die Mobiloptimierung. Ein großer Teil deiner Besucherinnen und Besucher kommt über das Handy.

Häufigster Stolperstein: sich in Tool- und Plugin-Vergleichen verlieren. Du brauchst keine perfekte Entscheidung, du brauchst eine solide. Anpassen kannst du später alles.

Schritt 8: Launch, und dann?

Seiten gestaltet, Impressum und Datenschutzerklärung eingebunden, alles am Handy geprüft? Ein letzter Punkt, der in Deutschland nicht optional ist: Sobald du Tools wie den Meta-Pixel einbindest oder externe Inhalte wie YouTube-Videos einbettest, brauchst du einen sauber eingerichteten Cookie-Banner, der diese Dienste erst nach Zustimmung lädt. Ist auch das erledigt, darf deine Coaching Website online gehen. Klopf dir ordentlich auf die Schulter: Dieser Moment ist ein echter Meilenstein für dein Business.

Aber mach danach nicht den Fehler, deine Website als „fertig“ abzuhaken. Denn irgendwann beginnt der Teil, der langfristig den Unterschied macht: gefunden werden. Der stärkste Hebel dafür ist ein Blog. Er sorgt dafür, dass dich Menschen über Google finden, und er ist gleichzeitig das Futter, aus dem KIs wie ChatGPT ihre Empfehlungen ziehen. Keine Sorge, das muss nicht in Woche 1 passieren. Aber behalt es auf dem Zettel. Warum es sich lohnt, liest du in „Warum bloggen? Warum sich ein Blog auf deiner Website wirklich lohnt“.

Häufige Fragen zur Coaching Website

Was kostet eine Coaching Website? Wenn du selbst baust, liegen die laufenden Kosten für Hosting, Domain und Tools bei etwa 20 bis 40 Euro im Monat, dazu kommen je nach Weg einmalige Investitionen in ein Theme oder einen Kurs. Lässt du deine Website professionell erstellen, bewegst du dich meist im vierstelligen Bereich.

Wie lange dauert es, eine Coaching Website zu erstellen? Der größte Zeitfresser ist nicht die Technik, sondern die Inhalte: Positionierung, Angebot und Texte. Sind die vorbereitet, steht die technische Umsetzung in wenigen Tagen (die Umsetzungszeit für das LunaCode Theme liegt bei ca. 5-7 konzentrierten Sessions a 2h). Realistisch solltest du insgesamt einige Wochen einplanen.

Kann ich meine Coaching Website ohne Vorkenntnisse selbst erstellen? Ja. Mit WordPress und Elementor brauchst du keine Programmierkenntnisse. Mit einer guten Anleitung ist der Weg auch für komplette Anfängerinnen machbar.

Welche Seiten braucht eine Coaching Website? Für den Start reichen wenige Seiten: Startseite, Über mich, Angebot und Kontakt, dazu Impressum und Datenschutzerklärung. Blog, Newsletter und weitere Seiten kannst du jederzeit ergänzen.

Brauche ich einen Blog auf meiner Coaching Website? Zum Start nicht zwingend. Langfristig ist ein Blog aber der stärkste Hebel, um über Google und KI-Suchen gefunden zu werden. Du kannst ihn jederzeit nachrüsten.

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Wer schreibt hier?

Annika Gievers

Mein Spezialgebiet sind strategische WordPress Websites, die Besucher in Kunden verwandeln. In den letzten Jahren haben sich über 1000 Frauen mit meiner Hilfe ihre eigene strategische Website erstellt. Und genau das schaffst du auch! Hier erfährst du mehr über mich und meine Angebote.